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Tatort Totenstille für den GrimmePreis 2017 nominiert

Der Tatort "Totenstille" saarländischen Rundfunks ist für den 53. Grimmepreis nominiert. Die SR-Produktion, die am 24. Januar 2016 im Ersten ausgestrahlt wurde, ist in der Kategorie Spezial für die Idee und Konzept der Einbindung der Gebärdensprache im Tatort nominiert.

Hier die Nominierung des Grimme-Instituts.

Dazu äußert sich in der Pressemitteilung des Saarländischen Rundfunks der Idendant und Professor Thomas Kleist wie folgt: "Wir freuen uns über die Nominierung für den renommierten Grimme-Preis. Der Kriminalfall bot den Fernsehzuschauern, auch weil tatsächlich gehörlose Schauspieler und Schauspielerinnen zum Einsatz kamen, einen tiefen Einblick in das Leben gehörloser Menschen. Menschen mit Behinderungen in fiktionale Filme mit einzubeziehen ist ein sicherer Weg, Barrieren abzubauen. Damit haben wir einer von den Behindertenverbänden häufig erhobenen Forderung entsprochen."

Kein Voice-Over oder Untertitel

Die Situation von gehörlosen Menschen, die Gebärdensprache und das Gebärdensprachdolmetschen spielten in dieser Tatort-Folge eine gewichtige Rolle. Bewusst wurde auf Voice Over und Untertitelung verzichtet. Wo es für das Verständnis notwendig war, wurde mit Texteinblendung gearbeitet. Auf diese Weise mussten sich die Hörenden auf die Welt der Gehörlosen einlassen.

Ferienhof des Jahres 2016

Ferienhof 2016

Der Johannishof (s.u.) ist zum „DLG-Ferienhof des Jahres 2016“ in der Kategorie Urlaub auf dem Winzerhof gewählt worden.

Fazit der Jury:
Den Gastgebern des Johannishofs gelingt es, dass ihre Gäste mit allen Sinnen ein vollkommenes Land- und Weinerlebnis spüren. Das Ambiente des Weinguts an der Obermosel ist einzigartig, das Konzept rund und stimmig. Dass dabei auch schwerhörige und gehörlose Menschen Barrierefreiheit erfahren und Zugang zu den interessanten Angeboten wie Weinreisen oder -proben bekommen, überzeugte die Jury in besonderer Weise. „Der Hof gehört zu den zehn besten Ferienhöfen Deutschlands“, sind sich die Juroren einig. Er wurde als „DLG-Ferienhof des Jahres 2016“ prämiert.

 

Auszeichnung für Un-Label

Auszeichnung für Un-Label

Das internationale mixed-abled Kulturprojekt Un-Label wurde mit dem 2. Preis des Paul-und-Käthe-Kraemer-Inklusionspreises ausgezeichnet. Mit dem erstmalig verliehenen Preis fördert die Gold-Kraemer-Stiftung inklusive Projekte, die in der Praxis nachhaltige Verbesserungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention bewirken.

An der bundesweiten Ausschreibung nahmen mehr als 200 Projekte teil. Mit dem 2. Preis würdigt die Gold-Kraemer-Stiftung das Engagement von Un-Label, neue inklusive und innovative Möglichkeiten in den darstellenden Künsten zu finden.

Lesen Sie hier weiter: Auszeichnung für Un-Label

Film der Hermann-Schafft-Schule gewinnt ersten Preis

Sonderpreis Inklusion

Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9 der Hermann-Schafft-Schule in Homberg (Efze) haben in diesem Jahr an einem Wettbewerb des Hessischen Rundfunks zum Thema "Meine Ausbildung - Du führst Regie" teilgenommen und den Filmbeitrag "Jung, hörgeschädigt ... und?" gedreht. In diesem Film beschäftigen sie sich mit dem Thema Hörschädigung und Ausbildung.

Bei der Preisverleihung wurden die Schüler mit dem ersten Preis in der Kategorie Inklusion ausgezeichnet.

Der Film wird am Donnerstag, 16. Juli ab 10.50 Uhr im HR ausgestrahlt.

Im Internet ist der Beitrag auf der Seite des Hessischen Rundfunks zu finden.

  Der Film hat nochmal gewonnen. Dieses Mal beim Mediasurfer, einem Medienkompetenzwettbewerb der Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien Hessen (kurz LPR Hessen). Der Film wurde am 27.4. bei der Preisverleihung in Kassel in der Kategorie 4 (Altersgruppe bis 18 Jahren) als einziges Projekt dieser Kategorie prämiert.
Infos finden sich unter: http://www.lpr-hessen.de/default.asp?m=404&s=3655 oder auf der Homepage der Hermann-Schafft-Schule unter: www.hss-homberg.de im Bereich "Aus dem Schulleben".

Zu sehen ist der Film unter: http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?rubrik=93334

Projekt „Gebärdensprache an der Grundschule“ gewinnt 1. Preis!

Projekt „Gebärdensprache an der Grundschule“

Auf das Projekt „Gebärdensprache an der Grundschule“ hatten wir schon hingewiesen (s.u.), und bestimmt haben auch viele Taubenschlag-Besucher mit ihren Klicks zum Erfolg beigetragen:

Primus des Jahres 2015

Aus den von Januar bis Dezember 2015 mit dem Primus-Preis ausgezeichneten Initiativen haben die Internetnutzer mittels Online-Voting den Primus des Jahres bestimmt. Sieger der Abstimmung ist das Projekt "Gebärdensprache an der Schule" der Grundschule Kaufering. Das Preisträger-Projekt gewinnt 5.000 Euro.

Endergebnis des Online-Votings

Herzlichen Glückwunsch an die Grundschule Kaufering mit dem Projekt „Gebärdensprache an der Schule“, und herzlichen Dank an alle, die das Voting mit ihrer Stimme unterstützt haben!

Gebärde des Jahres 2015: „betroffen“

Gebärde des Jahres 2015

"Der Tod des kleinen syrischen Jungen Ailan, der am Strand angespült wurde, macht Menschen betroffen. Die Gebärde steht für viele Dinge, die uns begegnen, die uns beeinflussen, die uns verändern und die uns betroffen machen“ erklärt Gewinnerin Josephine Hoffmann, die diese Gebärde eingereicht hat. "Betroffen" bekam die meisten Stimmen auf der Facebookseite des BBW Leipzig.

Die Gebärde „betroffen“ kann auf der Webseite eingesehen werden: www.berufsbildungswerk-leipzig.de/aktuelles/gebaerde

Bundesverdienstkreuz für Hans-Jürgen Seipke

Hans Jürgen Seipke

Am 4.November wurde dem tauben Ehrenamtler Hans-Jürgen Seipke aus Hamm für sein Engagement der Bundesverdienstorden verliehen.

Aus der Laudatio:

Selbst seit Geburt gehörlos, engagiert sich Hans Jürgen Seipke seit 46 Jahren für gehörlose Menschen. Als sportbegeisterter Mann setzte er sich schon in seiner Jugend zusammen mit anderen dafür ein, durch Sport in der Gemeinschaft die Isolation gehörloser Menschen aufzulösen und Lebensfreude gemeinsam zu erleben. Im Laufe der Jahre ist der von ihm mitbegründete Verein "Gehörlosen-Sport Club Hamm e.V." zu einer festen Größe in der Gehörlosenszene von Hamm geworden. Dank des Engagements von Hans Jürgen Seipke gelang auch die Einrichtung und Mitgestaltung der Gehörlosenberatungsstelle im Jahr 1990, in der gehörlose junge Menschen beim Start in das Arbeitsleben unterstützt werden.

Bundesverdienstkreuz für Hans-Jürgen Seipke

Andrea Nahles: "Vorbilder, die dem Sozialstaat ein Gesicht geben"

Die Verleihung des Verdienstordens für soziales Engagement in Gebärdensprache

 

Stimmen Sie für Culture Inclusive!

Culture Inclusive

www.culture-inclusive.com ist eine Website, deren Ziel es ist, kulturelle Veranstaltungen inklusiv zu machen, bzw. als Wegweiser zu inklusiven Veranstaltungen zu dienen. Klicken Sie mal auf www.culture-inclusive.com im oberen Menü Kultursuche an, geben Sie Ihren Ort ein (am besten natürlich eine Großstadt wie Hamburg) und klicken Sie dann im linken Menü das Ohr an! Da werden Ihnen dann Theater, Museen  usw. angezeigt, die für Hörgeschädigte barrierefrei sind.

Culture Inclusive ist Preisträger der Bundesinitiative Land der Ideen und „Ausgezeichneter Ort 2015“. Jetzt geht es darum, wer der Publikumssieger 2015 wird. Im Moment ist Culture Inclusive auf dem 6. Platz. Wenn Sie mögen, können Sie ein wenig nachhelfen und für Culture Inclusive stimmen.

Culture Inclusive ist übrigens ein Projekt von Sennheiser. Sennheiser ist nicht nur bekannt für hochwertige Kopfhörer und Mikrofone, die Sennheiser-Tochterfirma SST vertreibt Streaming-Technologie (für Kinos, Theater usw.) und die dazu gehörenden Apps für iOS und Android: CinemaConnect und MobileConnect.

Deutsche Gehörlosenjugend ausgezeichnet

Heinz-Westphal-Preis

Am 9. September wurde der Deutschen Gehörlosen-Jugend der Heinz-Westphal-Preis für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement verliehen, ausgelobt vom Deutschen Bundesjugendring und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Der Heinz-Westphal-Preis ist nach dem Mitbegründer des Deutschen Bundesjugendrings benannt und wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Mit dem Preis werden kreative Aktivitäten und Aktionen ausgezeichnet, die das ehrenamtliche Engagement junger Menschen ermöglichen, stärken oder Jugendliche zu freiwilliger Arbeit motivieren. Die Gehörlosenjugend erhält den mit 3000 Euro dotierten Preis für ihr Sommercamp, in dessen Rahmen sie für gehörlose und schwerhörige Jugendliche einen Raum für Erlebnis und Erfahrung "selbstbestimmt und selbstorganisiert" schafft.

PREIS IN DER KATEGORIE "GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE"

Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg ehrt eine Grundschule

Durch Gebärdensprache schlau

„Durch Gebärdensprache Schlau“- so lautet der Slogan, mit dem der Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V. auf das besondere Bedurfnis gehörloser Kinder aufmerksam macht. Die Anfangsbuchstaben des Slogans stehen dabei fur das wichtigste Sprachinstrument gehörloser Menschen: Die DGS - Deutsche Gebärdensprache.

In diesem Jahr ehrt der Landesverband der Gehörlosen Baden-Wurttemberg die Grundschule in Egenhausen im Landkreis Calw, die sich in besonderer Weise um die gelungene Grundschulbildung eines gehörlosen Schülers verdient gemacht hat.

Internationale Auszeichnung für Heiligenbronner Taubblindenbeauftragte Dr. Andrea Wanka

Dr. Andrea Wanka

Bei der 16. Weltkonferenz des Taubblinden-Weltverbandes "Deafblind International" in Bukarest/Rumänien ist der erstmals verliehene "Young Professional Leadership Award" an Dr. Andrea Wanka von der stiftung st. franziskus heiligenbronn überreicht worden. In Heiligenbronn wurde diese internationale Auszeichnung für die Leiterin des Kompetenzzentrums für Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung mit großer Freude aufgenommen...

Lesen Sie den kompletten Artikel auf der Website der Stiftung:

Internationale Auszeichnung für Heiligenbronner Taubblindenbeauftragte Dr. Andrea Wanka

Inklusionspreis für VerbaVoice

Tyll Winkler gebärdet mit Azubi

Bei VerbaVoice arbeiten gehörlose, schwerhörige und hörende Mitarbeiter selbstverständlich im Team zusammen, kommuniziert wird in Laut- und Gebärdensprache. Dafür hat der Bezirk Oberbayern den diesjährigen Inklusionspreis verliehen. VerbaVoice freut sich in zwei Sprachen!

Die offizielle Pressemitteilung des Bezirks Oberbayern gibt es hier, ein Interview mit dem gehörlosen Mitarbeiter Tyll Winkler hier.

Chronik der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten

Chronik Auf Augenhöhe!

Die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten - Selbsthilfe und Fachverbände e.V. (DG) hat auf der jährlichen Arbeitstagung und Mitgliederversammlung vom 21.-23. November 2014 in Eisenach den Einsatz von Hubert Hüppe für die Belange hörbehinderter Menschen mit der Verleihung des Ehrenbriefes geehrt.

Außerdem wurde die Chronik mit dem Titel "Auf Augenhöhe! - Die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten im Wandel vom Förderverein zur Dachorganisation der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Berufs-Fachverbände." vorgestellt. Dazu gibt es auf der Webseite einen Film mit umfassenden Informationen zur Geschichte der Deutschen Gesellschaft als auch zur Chronik. Die Idee zur Chronik war während des 50jährigen Jubiläums der DG 2012 entstanden.

 Chronik "Auf Augenhöhe!" (PDF, 4,3 MB)

Telesign erhält Auszeichnung „Top 100“ der innovativsten Unternehmen im Deutschen Mittelstand

P=reisverleihung

Am 27. Juni 2014 erhielt die Telesign Deutschland GmbH den „Top 100“-Preis beim Deutschen Mittelstands-Summit in Essen. Damit zählt Telesign zu den 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Organisiert wurde der bundesweite Unternehmensvergleich von der compamedia GmbH, die verschiedene Preise für mittelständische Unternehmen vergibt. Mehr Informationen finden Sie auf der Telesign-Homepage www.telesign.de.

Beim Gorilla in der Villa

Beim Gorilla in der Villa

Beim internationalen Filmfestival „Up and Coming 2013“ in Hannover sind badische Schüler mit dem Bundes-Schülerfilm-Preis ausgezeichnet worden.

Die mit 1000 Euro dotierte Ehrung ging am Sonntag nach Angaben der Veranstalter an Alicia Ankermann, Robert Klees, Christian Onuchukwu und Steffen Welle (Jahrgang 1997) von der Hauptschule für Hörgeschädigte am BBZ Stegen im Südschwarzwald für ihren Stummfilm „Beim Gorilla in der Villa“. Die Jury lobte die Teenager für ihre „bewundernswerte Professionalität im Umgang mit diesem oft vergessenen Filmgenre“. (dpa)

Bundesschülerfilmpreis 2013 für Schüler der Hauptschule des BBZ Stegen

  Den "Gorilla in der Villa" können Sie jetzt hier online sehen.
Die Filmprojekte der Hauptschule für Hörgeschädigte am BBZ Stegen sind ab jetzt immer
hier zu sehen.

Bremer Filmpreis 2014 für Sylvie Testud

Bremer Filmpreis

Die Schauspielerin Sylvie Testud, bekannt durch den Film Jenseits der Stille, bekommt am nächsten Donnerstag, 16.01., den Bremer Filmpreis verliehen.

Am Abend sind sie und die Regisseurin Caroline Link im Kino 46, wo um 21 Uhr der Film Jenseits der Stille (mit Untertiteln!) noch mal gezeigt wird. Vorher gibt es mit beiden (gedolmetscht Französisch-Deutsch) ein Gespräch, das auch in Gebärdensprache gedolmetscht wird.

Wer den Film noch mal im Kino sehen möchte und auch die Hauptdarstellerin und die Regisseurin kennen lernen möchte, sollte ins Kino 46 kommen. Karten kann man hier oder hier vorbestellen.

Das Kino empfiehlt Gehörlosen, sich in die 5. und 6. Reihe zu setzen. Von da ist der beste Blick auf Leinwand und Untertitel. Es gibt keine festen Plätze, daher bitte frühzeitig kommen.

GOLDENES LOT 2013 für Bernhard Hoëcker

Bernhard Hoecker

Der Verband Deutscher Vermessungsingenieure e. V. (VDV) möchte in diesem Jahr mit seinem Preis „Das Goldene Lot“ den Comedian und bekennenden Geocacher Bernhard Hoëcker (s.u.) ehren. Erstmalig soll diese Abendveranstaltung, die am 27.09.2013 in Köln stattfinden wird, durch Gebärdensprachdolmetscher begleitet werden. Das könnte dann ein Auftakt werden, nach Möglichkeit auch andere fachliche und nichtfachliche Veranstaltungen des Verbandes durch Dolmetscher zu begleiten, um in Zukunft die Teilnahme auch für Gehörlose interessant zu machen. Weitere Informationen gibt es hier.

Gehörlose werden gebeten, bei der Anmeldung gesondert auf ihre Situation hinzuweisen. Sie erleichtern damit die Vorbereitungen.
Sofern Sie dabei sein möchten, können Sie sich unter www.VDV-online.de online anmelden, oder Sie wenden sich an die VDV-Geschäftsstelle, Weyerbuschweg 23, 42115 Wuppertal, Tel./Fax/AB: 0202 – 71 60 579.

Verein 'Deaf Islam' erhält 1. Preis

Ege Karar nimmt den ersten Preis entgegen

Vom 12. bis zum 14. April 2013 fand in Heidelberg die "Zahnräder-Konferenz" statt - und war ein großer Erfolg! Talentierte muslimische Akademiker lernten sich kennen, tauschten sich aus über innovative Ideen und Visionen und stellten ihre Projekte vor. Es gab zahlreiche Teilnehmer. Mehr als 50 Projekte wurden über das Wochenende vorgestellt. "Höhepunkt der Konferenz war ein Vortrag des Gehörlosen Ege Karar, der 2010 den Verein für gehörlose Muslime „Deaf Islam“ gegründet hat. Für viele der Teilnehmer der Konferenz war dies der erste Kontakt mit einem Gehörlosen und der Gebärdensprache. Ege Karar erzählte über die Herausforderungen der Gehörlosen in der muslimischen Gemeinschaft und sein Vorhaben, den Islam auch für diese Minderheit in der Minderheit verständlich zu machen.

Die drei Projekte mit den meisten Stimmen sollten mit einer kleinen finanziellen Hilfe für ihr Projekt belohnt werden. Wohl bemerkt: Alle Projekte und Konzepte waren hervorragend! Die Entscheidung war also sehr schwer. Am dritten und letzten Konferenztag war es endlich so weit: die Preisverleihung. Ege Karar konnte als 1. Vorsitzender den ersten Preis für den Verein "Deaf Islam" in Empfang nehmen.

Presseartikel:
Die Zahnräder Konferenz 2013
Ein Zahnrad kann Kraft in Bewegung umsetzen
EINFACH MAL MACHEN: ZAHNRÄDER 
„Ein Zahnrad kann Großes bewegen“

 

Dr. Ingo Barth Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2012

Dr. Ingo Barth Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2012

Eigentlich ist Ingo Barth ja schon ausreichend mit Titeln und Preisen geehrt worden. Nicht nur, dass er der erste Gehörlose mit einem Doktortitel in Chemie ist, er ist außerdem ausgezeichnet worden mit dem Carl-Ramsauer-Preis und dem Wilhelm-Ostwald-Nachwuchspreis. Jetzt ist er noch von academics.de zum Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2012 ernannt worden. Der Preis wird im Rahmen der "Gala der Wissenschaft" des Deutschen Hochschulverbands in Leipzig verliehen.

Hoffentlich ist auf seiner Brust noch genug Platz für die vielen Orden! ;-) Wir gratulieren jedenfalls ganz herzlich, lieber Ingo!

Dr. Ingo Barth ist Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2012

Die stille Ausnahme

„Gebärde des Jahres 2012“ ist „Ich liebe Dich“

Ich liebe dich

Wort des Jahres, Unwort des Jahres, Jugendwort des Jahres? Das Berufsbildungswerk Leipzig sucht seit diesem Jahr nun auch die Gebärde des Jahres. Die sächsische Ausbildungseinrichtung für knapp 500 Jugendliche mit Hör-, Sprach- oder Lernbehinderung startete auf den 5. Kulturtagen der Gehörlosen in Erfurt Ende September zum ersten Mal die Aktion „Gebärde des Jahres 2012“. Auf der Facebook-Seite des BBW Leipzig konnten Gebärden per Video hochgeladen werden. 33 Gebärden standen dort bis vor kurzem zur Abstimmung. Mitmachen und abstimmen konnte jeder. Die Gebärde für „Ich liebe Dich“ gewann mit 1.493 von 6.821 abgegebenen Stimmen die diesjährige Aktion. Gewinnerin Elisa Langrock darf sich über die Auszeichnung  „Gebärde des Jahres 2012“ und ein iPad freuen. Die 27-jährige Leipzigerin ist selbst nicht hörgeschädigt. „Ich habe vor einiger Zeit mal angefangen, aus reinem Interesse ein wenig Gebärdensprache zu lernen“, so die junge Frau. An ihrem jetzigen Arbeitsplatz seien auch einige hörgeschädigte bzw. gehörlose Kollegen, so dass sie gerade wieder dabei sei, sich weiter mit Gebärdensprache zu beschäftigen. Dass sie gleich die „Gebärde des Jahres 2012“ liefert, davon ist sie auch überrascht: „Bei den vielen tollen Beiträgen hätte ich wirklich nicht gedacht, dass mein Beitrag erster wird.“

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Der 'Lautsprecher' für Gehörlose - „Held des Alltags“ ?

Karl-Heinz Hahne

Nicht nur bei den Eltern gehörloser Kinder ist er bekannt wie ein bunter Hund: Karl-Heinz Hahne.

"40 Jahre ist er in der Selbsthilfearbeit aktiv. Er gründete die Arbeitsgemeinschaft der Eltern gehörloser Kinder Essen, das Bildungszentrum für Hörgeschädigte am Rhein.-Westfälischen Berufskolleg Essen, war 30 Jahre 1. Vorsitzender im Landeselternverband gehörloser und schwerhöriger Kinder und Jugendlicher NRW und 28 Jahre im Bundeselternverband gehörloser Kinder im Vorstand tätig. Ferner wuselt er im Ortsverband der Eltern gehörloser Kinder und in der AGB Mülheim…"

Nun ist Hahne einer von zehn Kandidaten für den Titel "Held des Alltags" - und bei dieser Wahl können Sie ihn unterstützen:

Sie brauchen nur eine Postkarte mit dem Namen Ihres Favoriten beschriften und an RWE Deutschland AG, Kommunikation, Altenessener Str. 35, 45141 Essen zu schicken oder per e-mail an
alltagshelden-essen@rwe.com. Einsendeschluss ist der 25. November! - Gewinnen kann man auch etwas dabei. ;-)

Der "Lautsprecher" für Gehörlose

Rosa Reinhardt für ihr ehrenamtliches Engagement in der AIDS-Beratung Mittelfranken ausgezeichnet

Rosa Reinhard
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Für außerordentliche Verdienste im Rahmen ihrer langjährigen Tätigkeit hat der Bundespräsident Frau Rosa Reinhard (gl) die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Rosa Reinhard engagiert sich seit 1995 für HIV-positive gehörlose Menschen, vor allem im Bereich Prävention, Beratung und Begleitung.

Dr. Thomas Donhauser, Bürgermeister der Stadt Schwabach, überreichte ihr die Auszeichnung am Samstag, 06. Oktober 2012.

Ehrung für Deutsche Codas

Dr. Suzo Lange und Dirk Tabbert
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Brigitte Steiner und Daniel Rose schreiben:

"Im Juli 2011 fand in Berlin die 26. internationale Codakonferenz statt (zum zweiten Mal in Europa!). Auf dieser Konferenz wurden zwei deutsche CODAs besonders hervorgehoben.

Große Ehrung für deutsche Codas auf der 26. Internationalen Coda-Konferenz "COberlinDA" in Berlin - Juli 2011! Dr. Suzo Lange und Dirk Tabbert wurden mit dem
"Distinguished Service Award" für besondere Leistungen um Coda geehrt. Eine tolle Ehrung für die beiden, herzlichen Glückwunsch von der Coda-Gemeinschaft! Wir hoffen, dass der Preis Ansporn und Motivaton für andere Coda ist, sich bei der Coda-Gemeinschaft zu engangieren."

Manuela Vanek ist Miss Deaf Europe 2011

Manuela Vanek im Abendkleid

Miss Deaf Germany, die 19-jährige Auszubildende Manuela Vanek aus Frankfurt am Main, wurde am 16. Juli in Orlando in den U.S.A. zur Miss Deaf Europe 2011 gewählt.

Die Veranstaltung „Miss Deaf International“, die seit 2010 jährlich in den U.S.A. durchgeführt wird, fand bereits zum zweiten Mal statt. In der Vorrunde präsentierten sich 23 Frauen aus aller Welt der Jury und dem Publikum, unter anderem in Bademoden, Abendkleidern und in einer Talent-Show. Zur Wertung gehörten auch ein privates Interview mit der Jury und eine Präsentation gegenüber der Jury. Nach der Vorrunde schaffte Manuela Vanek es in die Top10 der Frauen bzw. die Endrunde. Miss Deaf International-Gewinnerin wurde Cassandra Whyte (Miss Deaf Jamaica).
Über 25.000 Zuschauer konnten eine Live-Übertragung der Endrunde im Internet erleben. Während der 7-tägigen Veranstaltung besuchten die Frauen eine Schule für Taube und Blinde in Florida. Sie waren durch den Bundesstaat Florida gereist und ließen sich am weltweit berühmtesten Strand in Miami fotografieren. Manuela Vanek empfand ihr Erlebnis als wertvoll, zumal die Gemeinschaft der tauben Frauen bei der Veranstaltung „Miss Deaf International“ in den U.S.A. im Mittelpunkt steht.


Weitere Informationen und Bilder sind unter www.missdeafinternational.com zu finden.

VDK-INTEGRATIONSPREIS

VdK-Integrationspreis
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VdK-Integrationspreis zeichnet Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung in NRW mit Preisen im Gesamtwert von 16.000 Euro aus
Bis zum 18. Juni 2011 können Vorschläge eingereicht werden

Wer kann Preisträger/-in sein?
Menschen mit Behinderung aus Nordrhein-Westfalen, die sich durch besondere Leistungen hervorheben: Beschäftigte und Selbständige aus allen Fachrichtungen und Branchen, Auszubildende, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Werkstätten für behinderte Menschen.

Welche Kriterien sind ausschlaggebend?
Besondere Leistungen in Beschäftigung oder Ausbildung sowie Aspekte der Behinderung. Darüber hinaus können weiteres freiwilliges Engagement am Arbeits-/Ausbildungsplatz und/oder außerhalb von Ausbildung und Beruf in die Bewertung einfließen.

NOCH gibt es bei den Beispielen für besondere Leistungen keine Gehörlosen oder Schwerhörigen. Höchste Zeit, dass SIE das ändern! ;-)

VdK-Integrationspreis 2011

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