Das Deutsche Gehörlosentheater bietet seit Jahren Inszenierungen klassischer und zeitgenössischer Bühnenstücke in Deutscher Gebärdensprache und hat gestern die Einführung vom neuen Logo bekannt gegeben und sein visuelles Erscheinungsbild erneuert.
Der Theaterverein verfolgt die Schärfung des eigenen Markenprofils. Die typische orangene Farbe und die Initialen „DGT“ bleiben erhalten. Der Verein wählt für sein Logo eine klassische Serifenschrift.
Die Geschäftsstelle vom Theaterverein in München besteht aus drei Personen: Mathias Pointer für die Medienarbeit, Benjamin Busch für Finanzen und Controlling und Caroline de La Trobe für die Projektleitung.
Das Deutsche Gehörlosen-Theater erklärte uns, dass es sich mit dem neuen Logo weiter entwickeln will und den Fokus vermehrt auf die Sprache setzen will – egal ob Lautsprache oder Gebärdensprache.
Neuer Weg weg vom „Behindertentheater“
Die Projektleiterin de La Trobe erklärte uns den neuen Weg vom Gehörlosentheater: „Unsere Theaterdarbietung soll sich zu einer Kunstform etablieren. Ferner wollen wir mit anderen Theatergruppen (tauben wie hörende Theatergruppen) enger zusammenarbeiten, mit ihnen austauschen und unser Know-how erweitern. Bei unseren zukünftigen Theaterproduktionen werden wir die Besetzung des Ensembles öffentlich bewerben – wir wollen sehen, wen es auf dem Markt gibt, der Interesse hat, mit uns zusammen zu arbeiten – wir sind neugierig und wollen mit neuen Gesichtern, aber gerne auch bekannte Gesichter, zusammen arbeiten und gemeinsam tolle Projekte verwirklichen – unabhängig, ob taub oder nicht. Und natürlich möchten wir unser Publikum erweitern und viele neue Besucher, taub oder hörend, gewinnen.“