80 Jahre nach dem Holocaust setzt sich die Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ mit der Frage transgenerationaler Traumata und dem emotionalen Erbe der Überlebenden auseinander. Ihre Geschichten, aber auch ihre Traumata haben sie an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben.
Während die Zweite Generation mit den psychischen und physischen Verletzungen ihrer Eltern aufwuchs, blickt die Dritte Generation aus einer größeren zeitlichen Distanz auf die Familiengeschichte, in der Erinnerung und Schweigen, Familienmythen und -geheimnisse, erdrückendes oder fehlendes Familienerbe allgegenwärtig sind.
Leichte Sprache: Diese Ausstellung beschäftigt sich mit den Erinnerungen von jüdischen Familien. Die Dritte Generation sind die Enkel-Kinder von Menschen, die im Holocaust unvorstellbar leiden mussten. Die Dritte Generation hat schon einen größeren Abstand zum Holocaust. Aber auch auf sie haben die Erinnerungen von ihren Großeltern an den Holocaust noch einen Einfluss.
Die Eröffnungsreden werden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Danach findet ein Umtrunk statt und die Ausstellung kann besichtigt werden. Es gibt Texte in Leichter Sprache.
Wann: Di., 8. April 2025, 19.00 Uhr
Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich
Nächster Rundgang mit DGS-Übersetzung durch die Ausstellung:
Samstag, 28. Juni 2025, 13.30-14.30 Uhr
Anmeldung unter: fuehrungen.jmm@muenchen.de oder spontan vor Ort im Jüdischen Museum München